pnp.de 15.06.2015

Presseartikel Marschieren 2015 06 15

Pfarrkirchen. Einen "Marschierworkshop" hat die Trachtenblaskapelle Pfarrkirchen mit ihrer Stabführerin Monika Fürstberger absolviert, um bei Auszügen wie beim Altstadtfest, Volksfest oder anderen Anlässen ein gutes Bild abzugeben. Gleichzeitig wurde die Jugendblaskapelle mitangelernt. 30 Musikerinnen und Musiker nahmen daran teil und übten bei hochsommerlichen Temperaturen zwei Stunden lang auf der Park & Ride-Anlage das Marschieren nach den Zeichen des Stabführers, Schwenkungen und das Marschieren zur Musik. Geleitet wurde der Kurs von Felix Ertl (Mitte mit Stab). Der Oberösterreicher ist seit 20 Jahren bei den Brunnenthalern in der Nähe von Schärding Stabführer, die bei den Marschwertungen in der Stufe D seit Jahren mit ausgezeichnetem Erfolg abschneiden. Zur Unterstützung hatte er mit Stefan Bauer und Simon Bachmaier zwei Musiker aus seiner Kapelle dabei, die vor einem Monat ihre Stabführerausbildung beendet hatten. − red/Foto: red

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Dokument erstellt am 2015-06-16 02:01:20

Der Hochschulhimmel und seine Tücken

Beste Stimmung beim Starkbierfest der Trachtenkapelle – Gstanzl, Musik und eine Schnupftabakschulung

Starkbierfest 1

von Kurt Singer

Beim Spiel "Der Pfarrkirchner im Hochschulhimmel" gab es zahlreiche Pointen, mit denen die Darsteller das Publikum ein ums andere Mal begeisterten: (von links) Roland Schmidseder, Bürgermeister Wolfgang Beißmann als Schirmherr, Rainer Roth, Gabi Huber, Christoph Lukas, Thomas Eiglsperger und Monika Fürstberger. − Fotos: Singer

Pfarrkirchen. Mit seinem 19.Starkbierfest hat die Kapelle des Heimat- und Volkstrachten-erhaltungsvereins den vielen Besuchern im vollbesetzten Kolpingsaal wieder einen vergnüglichen Abend beschert. Nicht nur das Bier schmeckte, sondern auch das Programm. Bei diesem entführten die Akteure das Publikum in den "Pfarrkirchner Hochschulhimmel".

Für einen Auftakt nach Maß sorgte ein blutjunges Duo: Lea Zindl und Manuel Enggruber gaben in Begleitung ihrer "Mentorin" und Textdichterin Monika Fürstberger Pfarrkirchner Begebenheiten in trefflich formulierten Gstanzl zum Besten. Die Trachtenblaskapelle mit Dirigent Rainer Bauer zeigte erneut ihr Können und unterhielt mit Stücken aus ihrem großen Repertoire bayerisch-böhmischer Blas- und Marschmusik.

"De zwoa Zwiedan"bestens gelauntBestens gelaunt waren Markus Mitterbauer (Thyrnau) und Stephan Wandl (Büchlberg). Sie spielten als "De zwoa Zwiedan" nicht nur traditionelle bayerischen Musik, sondern sorgten auch mit der ein oder anderen Einlage für beste Stimmung. Originell war etwa eine "Schnupftabakschulung", bei der die Besucher zum Mitmachen animiert wurden.

Starkbierfest 2

Die Stimmung war auch dankt der "De zwoa Zwiedan" Markus Mitterbauer (links) und Stephan Wandl bestens. Sie setzten überwiegend positiven Auftritt von Prokuratoren beim Starkbierfest fort.

"Der Münchner im Himmel" war für Monika Fürstberger der Aufhänger, um einen zukünftigen "Pfarrkirchner im Hochschulhimmel" aus der Taufe zu heben. Das Spiel begann harmlos, aber durch zahlreiche Anrufe beim Büro des "Pfarrkirchner Hochschulhimmels" mit der Frage um den Eröffnungstermin sehr inhaltsreich: Karl Hafner möchte das Eröffnungsbuffet spendieren; Martin Wagle liefert den Blumenschmuck; Horst Lackner baut 100 Wohneinheiten für Studenten; Martin Hofer darf Milchautomaten in die Hochschulmensa stellen; Stefan Rickinger sorgt mit seinen Schülern für die Türstöcke und durch den bis dahin nicht mehr vorhandenen Schlachthof und den nicht mehr schlachtenden Metzgern und den wenigen noch backenden Bäckern entstehen Versorgungsprobleme. Schließlich will auch Bürgermeister Beißmann den Eröffnungstermin wissen, damit er seine dazu fällige Rede vorbereiten kann.

Starkbierfest 3

Für einen gelungenen Auftakt sorgten Manuel Enggruber (links) und Lea Zindl, die von Monika Fürstberger (rechts) verfassten Gstanzltexte vortrugen.

Nach Beginn der Hochschule erledigt der Student Alois (Christoph Lukas) seine Hausaufgaben mit solchem Eifer, dass er dabei einschläft. Von Engeln wird er träumend in den Himmel gebracht, wo der "Chef" (Thomas Eiglsperger) wissen will, ob er für diesen geeignet ist. Dazu hat er drei Prüfungen zu bestehen. Professor Rainer (Rainer Roth) testet, ob er "Bavarian Englisch bzw. Benglisch" kann. Professorin Simgschaid (Gabi Huber) möchte Alois’ Ortskenntnisse überprüfen. Er kennt Pfarrkirchen, Simbach und Eggenfelden, wobei er "EG" als "Ende des Geldes" interpretiert.

Die letzte und praktische Prüfung als Feuerwehrmann besteht Alois unter den strengen Blicken von Kommandant Georg Gründspritzer (Roland Schmidseder) trotz der Unterstützung von Bürgermeister Wolfgang Beißmann nicht. Er darf deshalb nicht an der Hochschule studieren, wird dafür als Bote eingesetzt, um "hochakademische Ratschläge und Anträge in das Pfarrkirchner Rathaus zu bringen." Der Alois begibt sich bei Ausführung des Auftrages jedoch nicht in das Pfarrkirchner Rathaus, sondern setzt sich an den Computer und spielt, und spielt und spielt – und da spielt er noch heute.

Amüsiert hat sich bei dem Auftritt auch Schirmherr und Bürgermeister Wolfgang Beißmann, der wie seine Stellvertreter und Ex-Bürgermeister Georg Riedl ebenfalls im Publikum saß.

 

 

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Dokument erstellt am 2015-03-09 02:06:46

Neues Bild 1

Sie stießen auf ein gelungenes Starkbierfest an (von links): Schirmherr Bürgermeister
Wolfgang Beißmann, Braumeister Robert Eiglsperger, Kapellenchef Thomas Eiglsperger,
Trachtenvorstand Anderl Schwiebacher und "Ehrenschirmherr" Georg Riedl. − Fotos: Singer

 

Mit seinem 19. Starkbierfest hat die Kapelle des Heimat- und Volkstrachtenerhaltungsvereins den zahlreichen Besuchern im vollbesetzten Kolpingsaal wieder einen vergnüglichen Abend beschert. Nicht nur das Starkbier schmeckte, sondern auch das gebotene Programm. Bei diesem entführten die Akteure das Publikum in den "Hochschulhimmel".

Für einen Auftakt nach Maß sorgte ein blutjunges Duo: Lea Zindl und Manuel Enggruber gaben in Begleitung ihrer "Mentorin" und Textdichterin Monika Fürstberger Pfarrkirchner Begebenheiten in trefflich formulierten Gstanzl zum Besten. Und die Trachtenblaskapelle zeigte einmal mehr ihr Können.

Bestens gelaunt waren Markus Mitterbauer (Thyrnau) und Stephan Wandl (Büchlberg). Sie spielten als "De zwoa Zwiedan" nicht nur traditionelle bayerischen Musik, sondern sorgten auch mit der ein oder anderen Einlage für beste Stimmung. "Der Münchner im Himmel" war für Monika Fürstberger der Aufhänger, um einen zukünftigen "Pfarrkirchner im Hochschulhimmel" aus der Taufe zu heben. Das Spiel begann harmlos, aber durch viele Anrufe im Büro des "Hochschulhimmels" mit der Frage nach dem Eröffnungstermin wurde es turbulent. − ks 

 Quelle: www.pnp.de

 

Umjubeltes Jahreskonzert der Musiker des Trachtenvereins –

Dank an die Dirigenten Lea Schwarz und Thomas Bodenhagen

von Kurt Singer

Musikalisches Können mit hoher Qualität zeigte das mehr als 50 Köpfe umfassende Symphonische Blasorchester des Trachtenvereins mit Dirigent Thomas Bodenhagen. − Fotos: Singer

 

Pfarrkirchen. Jugendorchester und Symphonisches Blasorchester des Trachtenvereins haben beim Jahreskonzert am Wochenende in der Aula des Gymnasiums einmal mehr gezeigt, dass ihr musikalisches Können auf einem außerordentlich hohen Stand ist. Großen Anteil an dem hohen Level haben Dirigentin Lea Schwarz und der seit Anfang September amtierende Dirigent Thomas Bodenhagen, der die bisher schon intakte Truppe noch weiter verbessern konnte.

Erstmals in der erfolgreichen Tradition der Jahreskonzerte tauchte während der Begrüßung der zahlreichen Besucher durch Kapellenvorstand Thomas Eigls-perger der Begriff "Crowdfunding" auf. Dank der von der VR-Bank ins Leben gerufenen Internet-Plattform wurden von 30 Personen mehr als 1600 Euro gespendet. Die Bank legte noch 25 Prozent drauf, so dass für das Orchester eine neue Konzerttrommel beschafft werden konnte.

Mit "Invincible" von Robert W. Smith, dargeboten vom an zwei Saalseiten aufgereihten Jugendorchester, wurden die erwartungsfrohen Zuhörer auf den musikalischen Leckerbissen eingestimmt. Diese konnten sich bei "Jump, jive an‘ wail" und den Filmmusik-Highlights "James Bond", "Jurassic Park" und "Mission Impossible" über die gekonnte Interpretation der Stücke freuen – und das, obwohl unter den 30 jungen Musikern die Hälfte erst seit etwa sechs Monaten das jeweilige Instrument erlernen. Dass die Darbietungen in allen Beziehungen den Erwartungen entsprachen, war auch das Verdienst von Dirigentin Lea Schwarz, die inzwischen selbst viel Erfahrung gesammelt hat und ihre Schützlinge gekonnt auch über die schwierigen Passagen führte. Die Marching Group "Blue Mambos" als "Pausenfüller" zu bezeichnen käme einer Beleidigung gleich.

 

 

Die Schlagwerkzeuggruppe unter Leitung von Frank Glaser agierte mit viel Engagement und lieferte einen ins Ohr gehenden klangvollen Rhythmus, durch den die zwangsläufig gegebene Lautstärke gar nicht wahrgenommen wurde. Wie immer gab es für die Darbietung viel Beifall.

Mit "Die Sonne geht auf" konnte der Titel des ersten Musikstücks, das vom Symphonischen Orchester zum Auftakt geboten wurde, gar nicht besser gewählt werden. "Quer durch den Gemüsegarten" bezeichnete Dirigent Thomas Bodenhagen das folgende Programm, bei dem vom Musical über Polka, Marsch, Pop und Filmmusik alle Musikrichtungen gestreift wurden. Zu den Stücken gehörten unter anderem "Oregon" (Jacob de Haan), "Heal the World" (Michael Jackson), "West Side Story (Leonard Bernstein), "The Mission" (Ennio Morricone), "Udo Jürgens Best of" (arraniert Peter Schüller) oder "Happy" (Pharell Williams). Dazu wurden noch drei stürmisch geforderte Zugaben geboten.

 "Ihr Pfarrkirchner dürft stolz sein auf euer Orchester, so eines hat nicht jede Stadt", sagte der in Freyung geborene Dirigent Thomas Bodenhagen, dessen Spaß am Dirigieren man in all seinen Aktionen erkennen konnte. Nicht der Dirigentenstock führte Regie, sondern Arme, Hände und Finger und selbst verschiedene Kopfhaltungen gaben den Takt präzise, aber auch temperamentvoll vor. Die über 50 Musiker folgten ihrem "Chef" mit großer Konzentration, so dass das Orchester die Musik nahezu in Perfektion zu Gehör brachte. Dass Bodenhagen nicht nur ein ausgezeichneter Dirigent, sondern auch ein hervorragender Musiker ist, bewies er mit seinem Solo am Tenorhorn.

Im begeisterten Publikum saßen unter anderem auch MdL Reserl Sem, die Bürgermeister Wolfgang Beißmann und Martin Wagle, Vertreter von Gymnasium, VR-Bank, des Patenvereins Eggenfelden, der Liedertafel Pfarrkirchen und Blaskapelle Winhöring. Vorstand Anderl Schwiebacher und Ehrenvorstand Rudolf Weidinger vertraten den Trachtenverein.

 

         

 

 

Quelle: www.pnp.de