Eine hohe Auszeichnung gab es für Jakob Schwarz (Mitte) im Rahmen des Jahreskonzerts des Symphonischen Orchesters des Trachtenvereins (wir berichteten). Lea Schwarz, Bezirksdirigentin des Trachtenbezirks Isar/Vils/Rott (links) und Thomas Eiglsperger in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Musikbundes Oberbayern/Niederbayern, übergaben ihm das Leistungsabzeichen in Gold.

Schwarz hatte es auf dem Schlagzeug abgelegt, nach übereinstimmender Meinung der Musiker ein als sehr schwierig geltendes Instrument. Umso größer die Anerkennung, die Eiglsperger als Vorsitzender der hiesigen Trachtenkapelle aussprach. − ks/Foto: Singer


Quelle: www.pnp.de

 

Freut sich schon auf seine Premiere als Dirigent bei der Pfarrkirchner Trachtenblaskapelle: Thomas Bodenhagen, der auch ein hervorragender Trompeter ist. − Foto: Huber

 

Seit dem Frühjahr suchte das symphonische Blasorchester der Trachtenblaskapelle schon einen neuen Dirigenten, nachdem Reinhard Bauer die Truppe verlassen hatte. "Es ist sehr schwierig in unserem Bereich jemanden zu finden", erklärt Leiter Thomas Eiglsperger. Doch rechtzeitig zur Vorbereitung auf die beiden Jahreskonzerte an diesem Wochenende gelang es einen Hochkaräter zu engagieren: Thomas Bodenhagen. Seit Anfang September betreut er das 45-köpfige Orchester.

Der gebürtige Freyunger lebt gerade in Wiesbaden und fährt jedes Wochenende 468 Kilometer einfach, um mit dem Blasorchester zu üben oder Konzerte zu geben. Durch die Ausschreibung des Musikbundes Oberbayern und Niederbayern wurde er auf die Stelle aufmerksam, so Bodenhagen. "Da mein Sohn hier in der Gegend lebt und ich gerne mehr Zeit mit ihm verbringen möchte, habe ich ich mich beworben."

Im Moment betreut er insgesamt fünf Orchester. Darüber hinaus gibt er Musikunterricht und "spielt hier und da", wie er sagt. Das ist ein bisschen untertrieben: Der ausgebildete Trompeter wirkte schon bei Musicals wie Starlight Express oder Grease mit. Darüber hinaus spielte er in der Big Band des Hessischen Rundfunks und mit der Uwe Ochsenknecht Band zusammen. In den 90ern war er sogar mit Gloria Gaynor auf einer kleinen Tournee.

Quelle: www.pnp.de

Fleißige Arbeiter

Trachtenverein bringt Hieronymuskapelle am Griesberg wieder auf Vordermann

Letzte Hand bei der Renovierung der Hieronymuskapelle legten Manfred Bürger (auf dem Baugerüst),
der Vorsitzende des Trachtenvereins, Anderl Schwiebacher (vorne), und Franz Sebele (rechts) an.
Thomas Eiglsperger (2. von rechts) als Vorsitzender der Trachtenblaskapelle – er reinigte die Außenmauern –
überzeugte sich an der Baustelle vom Fortgang der Arbeiten. − Foto: Singer

 

Pfarrkirchen. In neuem Glanz erstrahlt jetzt wieder die Hieronymuskapelle auf dem Griesberg. In mühevoller Arbeit hat der Pfarrkirchner Trachtenverein die Schäden an den unansehnlich gewordenen Außenwänden durch eine Neutünchung beseitigt.

Neuer Standortab dem Jahr 1979 Die Hieronymuskapelle stand ursprünglich in Reichenberg. Als 1979 der dortige Kapellenweg ausgebaut wurde, musste die der Stadt gehörende und vom Trachtenverein betreute Kapelle abgebaut werden. Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Trachtenvereins, Rudolf Weidinger, wurde auf dem Griesberg ein neuer Platz gefunden. Der Verein übernahm in Eigenregie den Wiederaufbau, für den er von der Stadt 10 000 Mark erhielt – dies war das Startkapital für die inzwischen so erfolgreiche Trachtenblaskapelle.

Die Frage, warum der Trachtenverein und nicht die Eigentümerin der Hieronymuskapelle – die Stadt – die Renovierungsarbeiten durchführt, konnte Vereinsvorsitzender Anderl Schwiebacher schlüssig erklären. "In der Satzung des Landestrachtenverbandes ist unter anderem festgelegt, dass die Trachtenvereine beim Erhalt und der Renovierung von Kapellen, Wegkreuzen und Marterln einen entscheidenden Beitrag leisten sollen."

Zudem zeige sich die Stadt – sie stellt das erforderliche Material zur Verfügung – dem Trachtenverein gegenüber stets großzügig, so dass man die Übernahme der Arbeiten als Selbstverständlichkeit betrachte und sich dazu auch angeboten habe.

Die seit Tagen laufenden Arbeiten begannen mit der Reinigung der Außenmauern, die vom Vorsitzenden der Trachtenblaskapelle, Thomas Eiglsperger, durchgeführt wurde. Manfred Bürger als gelernter Maler brachte sich nicht nur bei der Arbeit ein, sondern stellte auch sein privates Baugerüst zur Verfügung. Und schließlich gibt es mit Vorsitzenden Anderl Schwiebacher und Franz Sebele beim Trachtenverein zwei Rentner, die schon beim Bau des Vereinsheims gute Arbeit geleistet haben und die auch hier fleißig Hand anlegten. − ks

Quelle: www.pnp.de

Beim Abschied: die Feldmusik Buttisholz und die Pfarrkirchner Gastgeber mit Präsident André Haas (vorne Mitte),
Trachtenvereinschef Anderl Schwiebacher (rechts daneben) sowie dem Vorsitzenden der Trachtenblaskapelle,
Thomas Eiglsperger (vorne links). − Foto: red

 

Pfarrkirchen. Acht Jahre hat es gedauert, bis die Trachtenblaskapelle Pfarrkirchen und die Feldmusik Buttisholz wieder gemeinsame Tage verbrachten. Beide Kapellen waren sich darin einig, dass das nächste Treffen nicht mehr so lange auf sich warten lassen darf.

Die Freunde aus der Schweizer Patengemeinde waren am Freitag in der Kreisstadt angekommen und hatten das Sonnwendfeuer des Trachtenvereins beim Ziegelbauer (wir berichteten) mit einem rund zweistündigen Blaskonzert bereichert. Für ihren Auftritt unter ihrem Dirigenten Armin Wüest ernteten sie großen Beifall.

Dem Knüpfen neuer und der Vertiefung bestehender Kontakte war der folgende Tag gewidmet. Beim Ausflug zur Schnapsbrennerei Penninger in Böbrach und zur Glashütte Joska in Bodenmais konnte man sich nicht nur über die Produkte dieser Firmen informieren, sondern auch die Landschaft im Bayerischen Wald bewundern und genießen. Die Rückfahrt nach Pfarrkirchen führte über Aldersbach, wo man die Asamkirche besichtigte, der Brauerei einen Besuch abstattete und schließlich im Bräustüberl landete. Dort spielte die "Tanzlmusi" des Trachtenvereins auf, wobei sich die Schweizer Musikanten als willkommene Verstärkung erwiesen. Der ereignisreiche Tag klang schließlich im Gasthaus Schachtl aus und war dabei für die Gäste sehr lehrreich: Sie haben den Unterschied zwischen unter- und obergärigem Bier gelernt.

Obwohl es spät geworden war, fanden sich Gäste und Gastgeber am nächsten Tag zum Weißwurstfrühstück im Vereinsheim ein. Thomas Eiglsperger berichtete hier über den langen Weg zu diesem Heim, das zwei Vereinen (Trachten- und Alpenverein) zu deren Zufriedenheit diene. "Das Vereinsheim hatte für uns drei Jahre lang neue Prioritäten setzen lassen, so dass es eine Mitschuld an der langen Pause bis zu einem neuen Treffen trägt", meinte der Chef der Trachtenblaskapelle. Wie er dankte auch Vorsitzender Anderl Schwiebacher den vielen Gastfamilien, die die Schweizer Musiker beherbergten.

Bürgermeister Wolfgang Beißmann ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, die Feldmusik Buttisholz zu verabschieden. "Private Kontakte wurden erneuert und vertieft. Mich freut die freundschaftliche Verbindung außerhalb des offiziellen Protokolls", erklärte er. Er erinnerte an den Auftritt beim Sonnwendfeuer, bei dem die Feldmusik die Besucher begeistert habe. "Wir alle würden uns freuen, wenn ihr bald wieder nach Pfarrkirchen kommt."

"Keiner musste Hunger und Durst haben an diesem Wochenende", stellte André Haas, der Präsident der Feldmusik Buttisholz fest. Er hoffte, dass die Kontakte weiter bestehen bleiben und ein Gegenbesuch erfolgt. Seine Feststellung: "Wir haben drei wunderschöne Tage im Rottal erlebt" verband er mit seinem Dank an den Trachtenverein und die Gastfamilien.

 

Quelle: pnp.de