Fleißige Arbeiter

Trachtenverein bringt Hieronymuskapelle am Griesberg wieder auf Vordermann

Letzte Hand bei der Renovierung der Hieronymuskapelle legten Manfred Bürger (auf dem Baugerüst),
der Vorsitzende des Trachtenvereins, Anderl Schwiebacher (vorne), und Franz Sebele (rechts) an.
Thomas Eiglsperger (2. von rechts) als Vorsitzender der Trachtenblaskapelle – er reinigte die Außenmauern –
überzeugte sich an der Baustelle vom Fortgang der Arbeiten. − Foto: Singer

 

Pfarrkirchen. In neuem Glanz erstrahlt jetzt wieder die Hieronymuskapelle auf dem Griesberg. In mühevoller Arbeit hat der Pfarrkirchner Trachtenverein die Schäden an den unansehnlich gewordenen Außenwänden durch eine Neutünchung beseitigt.

Neuer Standortab dem Jahr 1979 Die Hieronymuskapelle stand ursprünglich in Reichenberg. Als 1979 der dortige Kapellenweg ausgebaut wurde, musste die der Stadt gehörende und vom Trachtenverein betreute Kapelle abgebaut werden. Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Trachtenvereins, Rudolf Weidinger, wurde auf dem Griesberg ein neuer Platz gefunden. Der Verein übernahm in Eigenregie den Wiederaufbau, für den er von der Stadt 10 000 Mark erhielt – dies war das Startkapital für die inzwischen so erfolgreiche Trachtenblaskapelle.

Die Frage, warum der Trachtenverein und nicht die Eigentümerin der Hieronymuskapelle – die Stadt – die Renovierungsarbeiten durchführt, konnte Vereinsvorsitzender Anderl Schwiebacher schlüssig erklären. "In der Satzung des Landestrachtenverbandes ist unter anderem festgelegt, dass die Trachtenvereine beim Erhalt und der Renovierung von Kapellen, Wegkreuzen und Marterln einen entscheidenden Beitrag leisten sollen."

Zudem zeige sich die Stadt – sie stellt das erforderliche Material zur Verfügung – dem Trachtenverein gegenüber stets großzügig, so dass man die Übernahme der Arbeiten als Selbstverständlichkeit betrachte und sich dazu auch angeboten habe.

Die seit Tagen laufenden Arbeiten begannen mit der Reinigung der Außenmauern, die vom Vorsitzenden der Trachtenblaskapelle, Thomas Eiglsperger, durchgeführt wurde. Manfred Bürger als gelernter Maler brachte sich nicht nur bei der Arbeit ein, sondern stellte auch sein privates Baugerüst zur Verfügung. Und schließlich gibt es mit Vorsitzenden Anderl Schwiebacher und Franz Sebele beim Trachtenverein zwei Rentner, die schon beim Bau des Vereinsheims gute Arbeit geleistet haben und die auch hier fleißig Hand anlegten. − ks

Quelle: www.pnp.de