Beste Unterhaltung beim Starkbierfest

Stießen auf das gute Gelingen des 20. Starkbierfestes an (von links): Dirigent Thomas Bodenhagen, Kapellenchef Thomas Eiglsperger, Bürgermeister und Schirmherr Wolfgang Beißmann und der Vorstand des Trachtenvereins, Anderl Schwiebacher. − Foto: Singer

Stießen auf das gute Gelingen des 20. Starkbierfestes an (von links): Dirigent Thomas Bodenhagen, Kapellenchef Thomas Eiglsperger, Bürgermeister und Schirmherr Wolfgang Beißmann und der Vorstand des Trachtenvereins, Anderl Schwiebacher. − Foto: Singer

 

Das 20. Starkbierfest des Trachtenvereins am Samstagabend wurde zwar nicht als Jubiläum gefeiert, hob sich aber gegenüber den vorangegangenen Festen deutlich hervor: Noch nie waren die Eintrittskarten am ersten Tag des Vorverkaufs restlos vergriffen. Und noch nie wurden im Kolpingsaal Tische an Stellen platziert, die bisher stets Freiflächen waren.

Über diesen guten Besuch freute sich "Kapellenchef" Thomas Eiglsperger ebenso wie Schirmherr Bürgermeister Wolfgang Beißmann. "Es ist beinahe schon schwieriger eine Eintrittskarte für das Starkbierfest zu bekommen als für ein Spiel in der Allianzarena", meinte er. Den Auftakt des äußerst unterhaltsamen und bis Mitternacht dauernden Abends machten Lea Zindl und Manuel Enggruber mit von Monika Fürstberger getexteten Begrüßungsgstanzl.

Dass die beiden Prokuratoren Tom Graf (28) und Basti Hackl (29) aus Mauth ihr Metier beherrschen, zeigten sei bei ihren drei jeweils über eine halbe Stunde dauernden Auftritten. Von Anfang an verstanden sie es, das Publikum "mitzunehmen", es mit ihren gesanglichen Darbietungen zu begeistern und zum Mitsingen der Refrains zu animieren. Interessantes aus und über die Stadt Pfarrkirchen wussten zwei Stadtgärtner (Monika und Uli Fürstberger) zu berichten.

 

Quelle: www.pnp.de

 

Eine hohe Auszeichnung gab es für Jakob Schwarz (Mitte) im Rahmen des Jahreskonzerts des Symphonischen Orchesters des Trachtenvereins (wir berichteten). Lea Schwarz, Bezirksdirigentin des Trachtenbezirks Isar/Vils/Rott (links) und Thomas Eiglsperger in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Musikbundes Oberbayern/Niederbayern, übergaben ihm das Leistungsabzeichen in Gold.

Schwarz hatte es auf dem Schlagzeug abgelegt, nach übereinstimmender Meinung der Musiker ein als sehr schwierig geltendes Instrument. Umso größer die Anerkennung, die Eiglsperger als Vorsitzender der hiesigen Trachtenkapelle aussprach. − ks/Foto: Singer


Quelle: www.pnp.de

 

Freut sich schon auf seine Premiere als Dirigent bei der Pfarrkirchner Trachtenblaskapelle: Thomas Bodenhagen, der auch ein hervorragender Trompeter ist. − Foto: Huber

 

Seit dem Frühjahr suchte das symphonische Blasorchester der Trachtenblaskapelle schon einen neuen Dirigenten, nachdem Reinhard Bauer die Truppe verlassen hatte. "Es ist sehr schwierig in unserem Bereich jemanden zu finden", erklärt Leiter Thomas Eiglsperger. Doch rechtzeitig zur Vorbereitung auf die beiden Jahreskonzerte an diesem Wochenende gelang es einen Hochkaräter zu engagieren: Thomas Bodenhagen. Seit Anfang September betreut er das 45-köpfige Orchester.

Der gebürtige Freyunger lebt gerade in Wiesbaden und fährt jedes Wochenende 468 Kilometer einfach, um mit dem Blasorchester zu üben oder Konzerte zu geben. Durch die Ausschreibung des Musikbundes Oberbayern und Niederbayern wurde er auf die Stelle aufmerksam, so Bodenhagen. "Da mein Sohn hier in der Gegend lebt und ich gerne mehr Zeit mit ihm verbringen möchte, habe ich ich mich beworben."

Im Moment betreut er insgesamt fünf Orchester. Darüber hinaus gibt er Musikunterricht und "spielt hier und da", wie er sagt. Das ist ein bisschen untertrieben: Der ausgebildete Trompeter wirkte schon bei Musicals wie Starlight Express oder Grease mit. Darüber hinaus spielte er in der Big Band des Hessischen Rundfunks und mit der Uwe Ochsenknecht Band zusammen. In den 90ern war er sogar mit Gloria Gaynor auf einer kleinen Tournee.

Quelle: www.pnp.de

Fleißige Arbeiter

Trachtenverein bringt Hieronymuskapelle am Griesberg wieder auf Vordermann

Letzte Hand bei der Renovierung der Hieronymuskapelle legten Manfred Bürger (auf dem Baugerüst),
der Vorsitzende des Trachtenvereins, Anderl Schwiebacher (vorne), und Franz Sebele (rechts) an.
Thomas Eiglsperger (2. von rechts) als Vorsitzender der Trachtenblaskapelle – er reinigte die Außenmauern –
überzeugte sich an der Baustelle vom Fortgang der Arbeiten. − Foto: Singer

 

Pfarrkirchen. In neuem Glanz erstrahlt jetzt wieder die Hieronymuskapelle auf dem Griesberg. In mühevoller Arbeit hat der Pfarrkirchner Trachtenverein die Schäden an den unansehnlich gewordenen Außenwänden durch eine Neutünchung beseitigt.

Neuer Standortab dem Jahr 1979 Die Hieronymuskapelle stand ursprünglich in Reichenberg. Als 1979 der dortige Kapellenweg ausgebaut wurde, musste die der Stadt gehörende und vom Trachtenverein betreute Kapelle abgebaut werden. Auf Initiative des damaligen Vorsitzenden des Trachtenvereins, Rudolf Weidinger, wurde auf dem Griesberg ein neuer Platz gefunden. Der Verein übernahm in Eigenregie den Wiederaufbau, für den er von der Stadt 10 000 Mark erhielt – dies war das Startkapital für die inzwischen so erfolgreiche Trachtenblaskapelle.

Die Frage, warum der Trachtenverein und nicht die Eigentümerin der Hieronymuskapelle – die Stadt – die Renovierungsarbeiten durchführt, konnte Vereinsvorsitzender Anderl Schwiebacher schlüssig erklären. "In der Satzung des Landestrachtenverbandes ist unter anderem festgelegt, dass die Trachtenvereine beim Erhalt und der Renovierung von Kapellen, Wegkreuzen und Marterln einen entscheidenden Beitrag leisten sollen."

Zudem zeige sich die Stadt – sie stellt das erforderliche Material zur Verfügung – dem Trachtenverein gegenüber stets großzügig, so dass man die Übernahme der Arbeiten als Selbstverständlichkeit betrachte und sich dazu auch angeboten habe.

Die seit Tagen laufenden Arbeiten begannen mit der Reinigung der Außenmauern, die vom Vorsitzenden der Trachtenblaskapelle, Thomas Eiglsperger, durchgeführt wurde. Manfred Bürger als gelernter Maler brachte sich nicht nur bei der Arbeit ein, sondern stellte auch sein privates Baugerüst zur Verfügung. Und schließlich gibt es mit Vorsitzenden Anderl Schwiebacher und Franz Sebele beim Trachtenverein zwei Rentner, die schon beim Bau des Vereinsheims gute Arbeit geleistet haben und die auch hier fleißig Hand anlegten. − ks

Quelle: www.pnp.de