Festprogramm

 

Freitag, 15. April 2016

18.30 Uhr        Bieranstich und Festeröffnung

 

Samstag 16. April 2016

18.30 Uhr        Totengedenken an der Allerseelenkapelle

20.00 Uhr        Großer bayerischer Heimatabend im beheizten Festzelt mit Blasmusik,

                        Volkstanz, Gesang, Schuhplattler und Goaßlschnalzer

 

Sonntag 17. April 2016

6.30 Uhr          Weckruf

7.45 Uhr          Einholen des Patenvereins

8.00 Uhr          Empfang der Vereine

9.30 Uhr          Aufstellung zum Kirchenzug

anschl.            Festgottesdienst im Theatron mit Festansprachen

danach            gemeinsamer Rückmarsch

12.00 Uhr        Mittagessen im Festzelt und Ehrentänze

13.30 Uhr        Aufstellung zum Festzug

14.00 Uhr        großer Festzug durch die Innenstadt

15.00 Uhr        weitere Ehrentänze und musikalischer Festausklang

 

Schirmherr: 1. Bürgermeister Wolfgang Beißmann

 

 

 

Eine hohe Auszeichnung gab es für Jakob Schwarz (Mitte) im Rahmen des Jahreskonzerts des Symphonischen Orchesters des Trachtenvereins (wir berichteten). Lea Schwarz, Bezirksdirigentin des Trachtenbezirks Isar/Vils/Rott (links) und Thomas Eiglsperger in seiner Eigenschaft als Vizepräsident des Musikbundes Oberbayern/Niederbayern, übergaben ihm das Leistungsabzeichen in Gold.

Schwarz hatte es auf dem Schlagzeug abgelegt, nach übereinstimmender Meinung der Musiker ein als sehr schwierig geltendes Instrument. Umso größer die Anerkennung, die Eiglsperger als Vorsitzender der hiesigen Trachtenkapelle aussprach. − ks/Foto: Singer

Quelle: www.pnp.de

Umjubeltes Jahreskonzert der Musiker des Trachtenvereins –

Dank an die Dirigenten Lea Schwarz und Thomas Bodenhagen

von Kurt Singer

Musikalisches Können mit hoher Qualität zeigte das mehr als 50 Köpfe umfassende Symphonische Blasorchester des Trachtenvereins mit Dirigent Thomas Bodenhagen. − Fotos: Singer

 

Pfarrkirchen. Jugendorchester und Symphonisches Blasorchester des Trachtenvereins haben beim Jahreskonzert am Wochenende in der Aula des Gymnasiums einmal mehr gezeigt, dass ihr musikalisches Können auf einem außerordentlich hohen Stand ist. Großen Anteil an dem hohen Level haben Dirigentin Lea Schwarz und der seit Anfang September amtierende Dirigent Thomas Bodenhagen, der die bisher schon intakte Truppe noch weiter verbessern konnte.

Erstmals in der erfolgreichen Tradition der Jahreskonzerte tauchte während der Begrüßung der zahlreichen Besucher durch Kapellenvorstand Thomas Eigls-perger der Begriff "Crowdfunding" auf. Dank der von der VR-Bank ins Leben gerufenen Internet-Plattform wurden von 30 Personen mehr als 1600 Euro gespendet. Die Bank legte noch 25 Prozent drauf, so dass für das Orchester eine neue Konzerttrommel beschafft werden konnte.

Mit "Invincible" von Robert W. Smith, dargeboten vom an zwei Saalseiten aufgereihten Jugendorchester, wurden die erwartungsfrohen Zuhörer auf den musikalischen Leckerbissen eingestimmt. Diese konnten sich bei "Jump, jive an‘ wail" und den Filmmusik-Highlights "James Bond", "Jurassic Park" und "Mission Impossible" über die gekonnte Interpretation der Stücke freuen – und das, obwohl unter den 30 jungen Musikern die Hälfte erst seit etwa sechs Monaten das jeweilige Instrument erlernen. Dass die Darbietungen in allen Beziehungen den Erwartungen entsprachen, war auch das Verdienst von Dirigentin Lea Schwarz, die inzwischen selbst viel Erfahrung gesammelt hat und ihre Schützlinge gekonnt auch über die schwierigen Passagen führte. Die Marching Group "Blue Mambos" als "Pausenfüller" zu bezeichnen käme einer Beleidigung gleich.

 

 

Die Schlagwerkzeuggruppe unter Leitung von Frank Glaser agierte mit viel Engagement und lieferte einen ins Ohr gehenden klangvollen Rhythmus, durch den die zwangsläufig gegebene Lautstärke gar nicht wahrgenommen wurde. Wie immer gab es für die Darbietung viel Beifall.

Mit "Die Sonne geht auf" konnte der Titel des ersten Musikstücks, das vom Symphonischen Orchester zum Auftakt geboten wurde, gar nicht besser gewählt werden. "Quer durch den Gemüsegarten" bezeichnete Dirigent Thomas Bodenhagen das folgende Programm, bei dem vom Musical über Polka, Marsch, Pop und Filmmusik alle Musikrichtungen gestreift wurden. Zu den Stücken gehörten unter anderem "Oregon" (Jacob de Haan), "Heal the World" (Michael Jackson), "West Side Story (Leonard Bernstein), "The Mission" (Ennio Morricone), "Udo Jürgens Best of" (arraniert Peter Schüller) oder "Happy" (Pharell Williams). Dazu wurden noch drei stürmisch geforderte Zugaben geboten.

 "Ihr Pfarrkirchner dürft stolz sein auf euer Orchester, so eines hat nicht jede Stadt", sagte der in Freyung geborene Dirigent Thomas Bodenhagen, dessen Spaß am Dirigieren man in all seinen Aktionen erkennen konnte. Nicht der Dirigentenstock führte Regie, sondern Arme, Hände und Finger und selbst verschiedene Kopfhaltungen gaben den Takt präzise, aber auch temperamentvoll vor. Die über 50 Musiker folgten ihrem "Chef" mit großer Konzentration, so dass das Orchester die Musik nahezu in Perfektion zu Gehör brachte. Dass Bodenhagen nicht nur ein ausgezeichneter Dirigent, sondern auch ein hervorragender Musiker ist, bewies er mit seinem Solo am Tenorhorn.

Im begeisterten Publikum saßen unter anderem auch MdL Reserl Sem, die Bürgermeister Wolfgang Beißmann und Martin Wagle, Vertreter von Gymnasium, VR-Bank, des Patenvereins Eggenfelden, der Liedertafel Pfarrkirchen und Blaskapelle Winhöring. Vorstand Anderl Schwiebacher und Ehrenvorstand Rudolf Weidinger vertraten den Trachtenverein.

 

         

 

 

Quelle: www.pnp.de

 

Freut sich schon auf seine Premiere als Dirigent bei der Pfarrkirchner Trachtenblaskapelle: Thomas Bodenhagen, der auch ein hervorragender Trompeter ist. − Foto: Huber

 

Seit dem Frühjahr suchte das symphonische Blasorchester der Trachtenblaskapelle schon einen neuen Dirigenten, nachdem Reinhard Bauer die Truppe verlassen hatte. "Es ist sehr schwierig in unserem Bereich jemanden zu finden", erklärt Leiter Thomas Eiglsperger. Doch rechtzeitig zur Vorbereitung auf die beiden Jahreskonzerte an diesem Wochenende gelang es einen Hochkaräter zu engagieren: Thomas Bodenhagen. Seit Anfang September betreut er das 45-köpfige Orchester.

Der gebürtige Freyunger lebt gerade in Wiesbaden und fährt jedes Wochenende 468 Kilometer einfach, um mit dem Blasorchester zu üben oder Konzerte zu geben. Durch die Ausschreibung des Musikbundes Oberbayern und Niederbayern wurde er auf die Stelle aufmerksam, so Bodenhagen. "Da mein Sohn hier in der Gegend lebt und ich gerne mehr Zeit mit ihm verbringen möchte, habe ich ich mich beworben."

Im Moment betreut er insgesamt fünf Orchester. Darüber hinaus gibt er Musikunterricht und "spielt hier und da", wie er sagt. Das ist ein bisschen untertrieben: Der ausgebildete Trompeter wirkte schon bei Musicals wie Starlight Express oder Grease mit. Darüber hinaus spielte er in der Big Band des Hessischen Rundfunks und mit der Uwe Ochsenknecht Band zusammen. In den 90ern war er sogar mit Gloria Gaynor auf einer kleinen Tournee.

Quelle: www.pnp.de